Homöopathie? – Das ist doch etwas für Spinner – da ist doch nichts´ drin. Zugegeben: so oder so ähnlich habe ich auch mal gedacht. Das ist lange her.

Inzwischen habe ich die kraftvolle Wirkung der kleinen Kügelchen oft an mir selbst, bei meiner Familie und bei zahlreichen Patientinnen erleben dürfen. Häufig in einem Umfang, den ich früher nicht für möglich gehalten hätte. Inzwischen habe ich auch eine gründliche Ausbildung in Klassischer Homöopathie hinter mir und einige Jahre Praxiserfahrung.

Daß sie wirkt ist eine Tatsache. Wie sie wirkt, das ist noch immer nicht abschließend geklärt.

2005 feierten wir den 250sten Geburtstag von Samuel Hahnemann, dem Begründer der Klassischen Homöopathie. Der geniale Arzt und Forscher entdeckte ein einfaches Prinzip, um einen Organismus zur Heilung zu bringen: „Similia similibus currentur“ Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden. Das bedeutet, dass Substanzen, die bei einem Gesunden bestimmte Krankheitssymptome hervorrufen die gleichen Symptome bei einem Kranken heilen. So z.B. kann Kaffee, homöopathisch aufbereitet, bei nervösen Einschlafstörungen und Herzklopfen helfen.

30 Jahre lang arbeitete Samuel Hahnemann sehr erfolgreich mit und Urtinkturen und Grundsubstanzen, die häufig sehr giftig waren. Um die Nebenwirkungen zu mindern, versuchte er seine Arzneimittel immer mehr zu verdünnen. Aber dabei ließ die Wirkung seiner Arzneien zu stark nach. Erst als er auf den Gedanken kam, die Verdünnungen in bestimmten Schritten zu vollziehen und die Tinkturen bei jedem Verdünnungsschritt zusätzlich zu verschütteln, machte er eine erstaunliche Entdeckung:

Die Heilkraft nahm mit jedem Verdünnungs/Verschüttelungsschritt zu! Und so nannte er dieses Verfahren Potenzieren. D-Potenzen werden im Verhältnis 1 : 10 potenziert, C-Potenzen 1 : 100 und bei LM –Potenzen ist das Verhältnis 1 : 50 000. In zahlreichen Büchern legte Samuel Hahnemann seine neue Heilkunst dar, gab genaue Anweisungen für die Herstellung der Arzneimittel und ihr Einsatz bei akuten und chronischen Krankheiten, ebenso wie für die Durchführung der homöopathischen Anamnese (Fallaufnahme).

In meiner Praxis dauert eine homöopathische Anamnese mit chronisch Erkrankten meist 1 -1 1/2 Std..Es geht darum, den jeweiligen Patienten, seine Art zu denken und mit seiner Erkrankung umzugehen genau zu verstehen, um das passendste homöopathische Arzneimittel zu finden. Der zweite Termin findet dann nach etwa einer Woche statt.
Danach vergrößern sich die Zeitabstände der Konsultationen. Sie sind individuell sehr unterschiedlich.

 

 

 

 

 

Aber es gibt auch eine Homöopathie der Volksheilkunde. Alltagsbeschwerden können durchaus mit bekannten homöopathischen Mitteln erfolgreich behandelt werden.Gelegenheit sich damit vertraut zu machen, gibt es in meinem Seminar

„Die homöopathische Hausapotheke“

Chancen und Grenzen der homöopathischen Selbstbehandlung werden ebenso behandelt wie die wichtigsten Arzneimittel. Die Seminare finden in unregelmäßigen Abständen in der Praxis statt. Einzelheiten unter „Aktuelles“.

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